Sonntag, 15. April 2018
1. Kapitel
Es war dunkel als Marlyn betrunken durch die Straßen New Yorks schwankte. Einem Impuls folgend stürzte sie sich an den Straßenrand und übergab sich auch sofort in einem Blumenbeet.
Zu dieser Zeit hatte sie noch Probleme wie jedes andere Teeny-girl auch.

Vor einem Haus blieb sie stehen und warf noch einen Blick über die Stadt die sich unter ihr erstreckte. Dann schwankte sie, stützte sich am Türrahmen ab und zog kurz darauf einen Schlüssen aus ihrer Clutch.
OMG war ich wirklich so betrunken, dass ich noch nicht einmal gerade stehen konnte?
Nachdem sie die Tür aufgeschlossen, hinein gegangen und der Schlüssel sich plötzlich nicht mehr in ihrer Hand, sondern mit einem lauten klirren auf dem Boden befand, stöckelte sie auf ihren High heels die Treppe hinauf.
Sie durchquerte den Flur, öffnete eine Tür. Dahinter befand sich das Badezimmer. Stirnrunzelnd schloss sie diese wieder und torkelt zur nächsten. Vor ihr lag ihr Zimmer mit einem riesigen Himmelbett, dahinter ein eigener Balkon.
Schwüle Nachtluft zog herein als die Balkontür von einem Luftstoß aufgestoßen wurde.
Hatte ich das Fenster auf gelassen?
Doch ihr Blick glitt über die Stadt. Laut oder bunt waren die ersten Dinge, die ihr dazu einfallen würden.

Ich glaube jeder hier könnte sich nicht entscheiden ob er diese Stadt nun mochte oder nicht. Im Grunde war sie genauso wie alle anderen auch. Gefährlich.

36.000 Sekunden später wurde Marlyn unsanft aus ihrem Schlaf gerissen. Ein klirrendes Geräusch war zu hören und wiederholte sich wieder und wieder. Sie schlussfolgerte, dass es Geschirr war, dass geradewegs gegen die Wand oder auf den Boden geschleudert wurde. Das war sie gewohnt und nicht zum ersten Mal wurde sie davon geweckt.
Es setzten auch wieder das gewohnte dröhnen in ihrem Kopf ein, das sie nach jeder Party verspürte.
Grummelt stand sie auf und schlurfte die Treppe runter in die Küche. Vor ihr erstreckte sich ein Schlachtfeld aus Geschirr. Müde strich sie sich die Haare aus der Stirn. Eine Frau, der Marlyn wie aus dem Gesicht geschnitten war, große grüne Augen, ausgeprägten Wangenknochen und roten Haaren die sie aber, im Gegensatz kurz trug, saß zusammengekauert auf dem Boden. Ihre Augen waren geschwollen und rot. "Die hätte ich später rauf machen sollen." sagte sie und zeigte auf ihre verschmierte Wimperntusche.
Sie brachte ein Lächeln zu Stande.

"Wieso bist du nicht bei der Therapeutin? Du weißt, dass dir das gut tut! Dad-" ihre Stimme stockte. "Er würde wollen, dass du das tust. Jeder brauch ein Ventil, aber das macht es verdammt noch mal nicht ungeschehen!" Sie schniefte und Marlyn strich ihr sanft über den Kopf. "Komm, ich fahre dich hin."

Eine Viertelstunde später saßen sie in Marlyn Auto, welches sie dieses Jahr zum 17. Geburtstag von ihren Eltern bekommen hatte.

"Kann Jed dich nachher abholen?" Fragte Marlyn und ihre Mutter nickte.
"Ja klar, er hat bestimmt nichts dagegen."
Seid Jed und Mary, ihre Mutter, sich trafen, schien es ihr besser zu gehen. Er baute sie auf und mindestens für eine Sekunde, hatte sie wieder dieses Strahlen in den Augen, welches sie vor 6 Monaten zuletzt gesehen hatte.

Marlyn fuhr mit ihrem dunkelroten Renault in die Einfahrt. Vor ihnen lag ein großes Haus, in dessen Garten sich tausende Katzen aus Porzellan befanden. Dr. Matthew war verrückt nach Katzen. Und nicht nur der Garten, sondern auch das Haus war voll von ihnen, ob lebendig oder nicht.
Dr. Matthew öffnete ihnen die Tür. Sie begrüßte sie freundlich und Mary trat, nachdem sie sich von Marlyn verabschiedet hatte, ein.

Der Motor gab ein schnurren von sich, als Marlyn ihn anschaltete und Betty, wie sie ihr Auto getauft hatte, Richtung Süden nach Coney Island fuhr.
Es war nicht mehr als eine halbe Stunde Fahrt und der Wind, der durch die geöffneten Fenster ins Innere des Autos blies, ließ ihr Haar herumwirbeln. Es war Mitte August und die Luft flimmerte. Vor ihr auf der breiten Straße bildeten sich Reflektionen, die wie Pfützen aussahen.
Früher, als kleines Kind hatte sie sich immer gefreut und fand es ganz faszinierend, wenn die Pfützen auftauchten und wieder verschwanden, wenn man näher kam. Damals war ihr Dad noch da gewesen... Marlyn schob den Gedanken an ihn schnell in die hinterste Ecke ihres Gehirns.
Wenn ihre Freunde sie fragen, ob alles okay sei, sagt sie "ja, alles gut." Zuckt mit den Schultern und wechselt das Thema, doch in Wirklichkeit war nichts gut. Es war ihr auch nicht egal, wie sie versucht anderen, aber vor allem sich selbst ein zu reden. Sie war sowieso immer mehr ein Mutterkind gewesen, doch sein Tod schmerzte dennoch unendlich.

Marlyn parkte in der Brighton 6th street vor dem großen, pastell-rosafarbenen Haus.
Dann legte sie Kopf in den Nacken und schaute zu einem der Erkerfenster hinauf. Sie sah gerade noch einen braunen Haarschopf verschwinden und kurz darauf wurde auch schon die Haustür aufgerissen. Sie fiel ihr besten Freundin um den Hals. Die braunen Locken von Rose waren hinten zu einem Zopf gebunden und ihre blauen Augen strahlten. Sie Hakte sich unter und schlenderten Richtung Strandpromenade.
"Wie wars in Australien?" Marlyn strahlte sie an. Rose verdrehte nur die Augen. "Es war kalt, was allerdings mal eine gute Abwechslung hierzu war. Aber unendlich langweilig. Wie jedes Jahr" Rose seufzte. Ihre Großeltern lebten dort in einem winzigen Dorf, weshalb sie so gut wie jedes Jahr dort hin fuhren.

Sie kauften uns ein Eis und schlenderten die Promenade entlang.
Dann redeten sie über die Sommerferien, die Marlyn bis jetzt hier in New York verbracht habe. Sie war ein paar mal im Kino und hat sich die Filme von Alfred Hitchcock angeguckt. Mit Rose sprach Marlyn nur selten über meinen Vater, aber wenn sie eine Schulter zum aus weinen brauchte, wusste sie, dass sie auf sie zählen konnte.

"Hey Mar" sie stieß Marlyn einen Ellenbogen in die Rippen. Diese wollte sich gerade beschweren, als sie sah, wen sie gerade erspäht hatte. Marlyn grinste.
Mit zerzausten Haaren kam ihnen gerade Mat entgegen.
Röte stieg Rose in die Wangen und sie schaute sich heftig nach einem Fluchtweg um.
Marlyn zog sie am Arm weiter. Matt ging in ihre Parallelklasse. Er war ein paar mal mit den beiden feiern -auch gestern hatte sie ihn im Marcs, einem Club in der Nähe gesehen- und sie hingen öfter mal miteinander ab, da sie den selben Freundeskreis hatten, doch ansonsten wusste Marlyn nicht viel über ihn.

"Komm schon weiter." Lachte Marlyn.
Widerwillig ließ Rose sich mit ziehen.
Ja, dass waren ihre Probleme. Wie gesagt, die Probleme eines Teenagers.



Donnerstag, 15. Februar 2018
Nachhaltigkeit in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft
Nachhaltigkeit.
Etwas das furchtbar wichtig ist für unsere Menschheit, aber immer noch nicht genug gehört wird.
Wenn wir nicht bald das Ruder herum reißen, wird es wohl nach und nach dazu kommen, dass unsere Erde im Müll versinkt.

Man sieht es heute schon auf den Straßen und es macht sich auch deutlich in der Tierwelt bemerkbar.
Nehmen wir den Ozean als Beispiel: Es wird angenommen, dass sich rund 142 Mio. Tonnen Plastikmüll in unseren Weltmeeren befindet. (Stand 2015)
Vögel verheddern sich in alten Fischernetzen oder halten Plastikteile für Nahrung. Und auch bei Fischen wird nicht selten Müll im Magen gefunden.
Es kommt immer häufiger vor.
Auch durch unseren enormen Fischkonsum sinkt die Anzahl stetig.

Die Nordsee wurde vom WWF als "Grab für frischen Fisch" bezeichnet, was eine wirklich gute Umschreibung ist, wie ich finde, da durch gezieltes fischen von Fischarten, der Beifang der nicht gebraucht wird, oft einfach wieder ins Meer geworfen wird, wo er stirbt.
Durch das sterben der Fische sowohl durch den erhöhte Konsum des Menschen, als auch die verschmutzen Meere, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis der Fisch ausstirbt.
Um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Ihr merkt also, dieses Thema ist nicht nur sehr komplex, sondern auch extrem wichtig.

Ich denke allerdings, dass sich viele Menschen, und auch unsere heutige Jugend, diesem Problem bewusst sind, jedoch viele eventuell einfach nicht wissen, wie sie bei sich selber anfangen und ihren Müllkonsum einschränken können.

Ich persönlich war schonmal in einem Laden einkaufen, in dem es keine Verpackungen gibt, wo man sich entweder selber Dosen mitnimmt oder
es Papiertütchen gibt.
Auch für die Frauen gibt es Alternativen, wie zum Beispiel Binden aus Stoff, oder was schon etwas populärer ist, sogenannte Menstruationstassen.
Effektiv und gut für unsere Umwelt.
Auch von Vorteil ist es den Müll zu trennen, was meist mit sehr wenig Aufwand verbunden ist, was meine Erfahrungen angeht.
Ein Punkt der hier zwar nicht ganz in die Thematik passt, aber genauso effektiv ist, ist Fahrradfahren, da auch das der Umwelt gut tut.

Zum Glück werden auch schon in vielen Läden keine Plastiktüten mehr angeboten, sondern ausschließlich Beutel oder Papiertüten.

Ich sehe trotzdem einen großen Fortschritt was Nachhaltigkeit angeht, denn zumindest gehen wir Schritte in die richtige Richtung.

Ich halte das Thema dennoch wie gesagt, für äußerst wichtig und ich wollte es einfach noch einmal ansprechen, da man es nun mal nicht oft genug sagen kann. Und manchmal muss man sich einfach mal fragen, ob es einem diese Packung Bonbons nun wirklich wert ist ist.



Freitag, 19. Januar 2018
STILLE POST -Klappentext
Jetzt waren nicht mehr High heels, Partys oder Tratsch die Themen der fünf Freunde Marlyn, Rose, Beau, Grace und Jasper, sondern anonyme Drohungen.
Und da waren es plötzlich nur noch vier...

In der großen Stadt New York wurde nicht selten von Morden berichtet, doch als
Marlyn das Leid plötzlich am eigenen Leib ertragen musste, konnte sie sich unter allem mehr vorstellen.
Gemeinsam machen sich die vier Freunde auf die Suche nach dem wahren Mörder.
Und ob Liebe zwischen all den Problemen noch Platz findet?
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Das ist der Klappentext von einer meiner selbst geschriebenen Geschichten. Ihr könnt mir gerne eure Meinung dazu schreiben und vielleicht folgt bald das 1. Kapitel:)



Donnerstag, 4. Januar 2018
N E U A N F A N G
Hallo an alle!
Ob Realisten, Tagträumer oder Skeptiker.

Ich heiße Rosa und heiße euch ganz herzlich auf meinem Blog willkommen.
Ich hatte vor langer, langer Zeit schon einmal den großen Traum einer Bloggerin und Autorin und kurzentschlossen habe ich mich hier angemeldet. Doch wirklich vorausschauend habe ich damals noch nicht gedacht.
Nun sind gut vier Jahre vergangen und ich wage den Neuanfang.

Falls ihr also bereit seid, mir auf diesem aufregenden Weg der Abenteuer und Rechtschreibfehlern zu folgen: Ihr wisst wo ihr mich findet!

Liebe Grüße vom Ironiker
(Ja, ich musste auch erstmal googlen ob es dieses Wort wirklich gibt)